ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind Grundlage jeglicher Zusammenarbeit und Rechtsgeschäfte mit screenculture. Der jeweilige Auftraggeber wird in diesen AGB als „Kunde“ bezeichnet. Abweichende Bedingungen des Kunden, die screenculture nicht ausdrücklich und in Schriftform anerkennt, sind unverbindlich, auch ohne den ausdrücklichen Widerspruch von screenculture.

AGB

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind Grundlage jeglicher Zusammenarbeit und Rechtsgeschäfte mit screenculture. Der jeweilige Auftraggeber wird in diesen AGB als „Kunde“ bezeichnet. Abweichende Bedingungen des Kunden, die screenculture nicht ausdrücklich und in Schriftform anerkennt, sind unverbindlich, auch ohne den ausdrücklichen Widerspruch von screenculture.

§1 Definitionen

Suchmaschinenoptimierung, abgekürzt durch den englischen Begriff „SEO“ (Search Engine Optimization) bezeichnet Dienstleistungen von screenculture, die das Ziel haben die Auffindbarkeit des Kunden innerhalb der organischen Suchergebnisse von Online-Suchmaschinen, vor allem bei Google zu verbessern. Die Funktionsweise von SEO und die Leistungen die screenculture zur Optimierung einsetzt werden in dem offiziellen Google Online-Dokument „Einführung in Suchmaschinenoptimierung“ (http://static.googleusercontent.com/media/www.google.de/de/de/webmasters/docs/einfuehrung-in-suchmaschinenoptimierung.pdf) vorgestellt. Manipulative Optimierungsmaßnahmen („Black-Hat-SEO“) werden von screenculture nicht angewandt.

 

§2 Angebote

Angebote sind freibleibend und unverbindlich und werden erst nach schriftlicher Auftragsbestätigung durch den Kunden gültig. Angebote die dem Kunden vorliegen sind maximal 90 Tage, ab dem Angebotsdatum, gültig.

 

§3 Leistungsgegenstand

Das mit dem Kunden abgestimmte Angebot beziehungsweise die Rechnung bestimmt vorrangig den Umfang der Leistungen und die Vertragspflichten von screenculture. Ebenfalls beachtet werden die aufbewahrten Konversationsprotokolle. Wenn nicht anders vereinbart, sind bei Leistungen mit Mitwirkungspflicht des Kunden zum Festpreis 2 (zwei) Korrekturschleifen im Festpreis enthalten; darüber hinaus gehende Tätigkeiten werden nach den vereinbarten Zeitsätzen vergütet.

 

§4 Vertragsschluss

Verträge zwischen den beiden Parteien kommen nach den allgemeinen rechtsgeschäftlichen Regeln zu Stande, indem der Kunde screenculture schriftlich mit der Durchführung von Leistungen beauftragt und screenculture dem Auftragsangebot entweder nicht innerhalb von 7 Werktagen widerspricht oder alternativ mit der Erbringung der beauftragten Leistungen beginnt und den Kunden über den Leistungsbeginn informiert.

 

§5 Kosten / Zahlungsvereinbarung

Die für den Kunden anfallenden Kosten sind in der jeweiligen Rechnung sowie falls erstellt im Angebot ausgeschildert. Mit der Annahme des Auftrages erklärt sich der Kunde, mit den in der Rechnung geäußerten Zahlungsforderungen und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von screenculture einverstanden. screenculture ist berechtigt, für in sich abgeschlossene Leistungen Abschlagszahlungen für die erbrachten, vertragsgemäßen Leistungen zu verlangen.

 

§6 Mitarbeiter

Die Mitarbeiter, welche zur Durchführung der Dienstleistung eingesetzt werden, werden von screenculture ausgesucht. Der Kunde hat keinen Anspruch auf die Leistungserbringung durch einen bestimmten Mitarbeiter. Der Kunde hat gegenüber den von screenculture eingesetzten Mitarbeitern kein Weisungsrecht.

 

§7 Abnahme von Leistungen, Prüfung von Mängeln

Der Kunde ist dazu verpflichtet, Leistungen, die screenculture diesem zur Abnahme übergibt, auf Mängel zu überprüfen. Diese Mängel beziehungsweise Beanstandungen muss der Kunde der Werbeagentur screenculture schriftlich, zusammen mit einer Beschreibung zur Reproduktion der Mängel, innerhalb von 14 (vierzehn) Tagen mitteilen. Leistungen gelten als abgenommen, wenn innerhalb der in Satz 1 genannten Frist keine Mängel gerügt wurden oder diese insgesamt mindestens 14 (vierzehn) Tage lang produktiv genutzt wurden (z. B. durch die Veröffentlichung einer Website). Sollte sich bei der Lokalisierung von Mängeln herausstellen, dass tatsächlich kein Mangel bestand, wird die Tätigkeit von screenculture im Rahmen der Mangelbehandlung nach den üblichen Sätzen vergütet.

 

§8 Mitwirkungspflichten

Soweit es für die Vertragsdurchführung erforderlich ist, wird der Kunde screenculture alle ihm zur Verfügung stehenden Informationen und Gegenstände unverzüglich und kostenfrei zur Verfügung stellen und in seiner Betriebssphäre alle zur Erbringung der Dienstleistung erforderlichen Voraussetzungen schaffen.

Die Erbringung der Dienstleistung erfolgt in Abhängigkeit von der Erfüllung der Mitwirkungspflichten durch den Kunden. Kommt der Kunde diesen Pflichten nicht nach und entstehen dadurch Verzögerungen von mehr als 30 Tagen nach einer schriftlichen Benachrichtigung durch screenculture und /oder Mehraufwand, behält sich screenculture das Recht vor das Vertragsverhältnis ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist zu beenden. Eine Wiederaufnahme des Vertrages ist auch nach der Kündigung jederzeit möglich, wenn sich die Vertragsparteien auf eine dem Mehraufwand seitens screenculture angepasste Vergütung geeinigt haben.

 

§9 Vergütung

Die Tätigkeiten von screenculture werden, sofern nicht anders (beispielsweise vertraglich) vereinbart, zu einem Stundensatz von 69,00 EUR netto vergütet.

Je nach Auftragsart rechnet screenculture einmalig oder periodisch zum bzw. zu den angegebenen Zeitpunkten ab. Rechnungsbeträge werden je nach Vereinbarung entweder per Lastschrift von einem vom Kunden genannten Bankkonto eingezogen oder sind vom Kunden pünktlich zum Fälligkeitsdatum auf der Rechnung ohne Abzug zu leisten.

Bei Laufzeitverträgen und bei der Vereinbarung von Ratenzahlungen wird die gesamte für einen Abrechnungszeitraum vereinbarte Summe sofort fällig, wenn der Kunde mit der Zahlung einer fälligen Vergütung 15 (fünfzehn) Tage im Verzug ist.

Sofern ein Kunde die Mitwirkung, welche zur Erbringung der Leistung durch screenculture erforderlich ist, für eine Zeit von mindestens 30 (dreißig) Tagen schuldhaft unterlässt, wird die gesamte Vergütung fällig.

Wenn und soweit eine Vergütung im Voraus geschuldet ist (z.B. bei Laufzeitverträgen) ist screenculture vor der Zahlung der fälligen Summe nicht zur Erbringung der Leistung verpflichtet.

Wenn und soweit screenculture für die Erbringung der Leistung vereinbarungsgemäß Leistungen von Drittanbietern verwendet (zum Beispiel der Einkauf von Bildlizenzen, Hosting oder Werbekosten), darf diese Leistungen dem Kunden im Voraus, auch außerhalb üblicher Abrechnungszyklen, in Rechnung gestellt werden.

 

§10 Betriebsstörungen

screenculture wird bei Betriebsstörungen, soweit sie nicht vorhersehbar waren, sowie Streiks, Aussperrungen, behördliche Verfügungen und Fälle höherer Gewalt für die Dauer der Störung und im Umfang ihrer Wirkung von der Verpflichtung zur Dienstleistung befreit. Wird hierdurch die Erbringung der Dienstleistung um mehr als zwei Monate verzögert, so ist jede der Parteien unter Ausschluss aller weiteren Ansprüche berechtigt, den Vertrag hinsichtlich der betroffenen Dienstleistungen zu kündigen.

 

§11 Gewährleistung

Die Frist für die Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen beträgt 12 (zwölf) Monate ab Übergabe der Leistung beziehungsweise des Ergebnisses.

 

§12 Haftungsbegrenzung

Eine Haftung für Schäden, welche durch einfache Fahrlässigkeit verursacht wurden ist ausgeschlossen, es sei denn, es handelt sich um Schäden, die screenculture unabhängig von einem fahrlässigen Verhalten zu vertreten hat oder um Schäden aus der Verletzung vertragswesentlicher Pflichten. Bei der Verletzung vertragswesentlicher Pflichten haftet screenculture bei einfacher Fahrlässigkeit begrenzt auf den bei Vertragsabschluss vorhersehbaren Schaden.

screenculture übernimmt keine Haftung für die vom Kunden gelieferten Inhalte. Der Kunde versichert, dass für jegliches zur Verfügung gestelltes Material, die notwendigen Urheberrechte und Lizenzen vorhanden sind.

screenculture haftet nur dann für die Wiederbeschaffung von Daten, wenn der Kunde sichergestellt hat, dass diese Daten im Sinne ordnungsgemäßer Datenverarbeitung aus Datenbeständen, die in maschinenlesbarer Form bereitgehalten werden, mit vertretbarem Aufwand reproduzierbar sind. Der Kunde ist verpflichtet, Sicherheitskopien von sämtlichen Daten, die screenculture zur Erbringung der Werksleistung zur Verfügung gestellt werden, anzufertigen und zu verwahren. screenculture ist nicht dazu verpflichtet übermittelte Daten, die für die Erbringung der Werksleistung nicht erforderlich sind, aufzubewahren.

 

§13 Nennung des Kunden als Referenz

Die folgenden Details des Kunden bzw. der Tätigkeit für den Kunden dürfen von screenculture zu Referenz- und Werbezwecken auf Ihrer Website, in Präsentationen und Werbematerial aller Art und unabhängig vom Medium (inklusive Messeauftritte) verwendet werden: Firma, Logo(s) und sonstige Kennzeichen (z.B. Marken), soweit sie mit der Leistung von screenculture für den Kunden im Zusammenhang stehen, sowie eine grobe Beschreibung der erbrachten Leistungen.

Ferner erklärt sich der Kunde damit einverstanden, dass auf seiner Webpräsenz, an geeigneter Stelle, ein Link in der Form „Gestaltung & Realisierung von screenculture“ platziert wird. Dies wird den Gesamteindruck der Website nicht beeinflussen. In besonderen Fällen, kann auf Einträge seitens screenculture verzichtet werden, allerdings bedarf dies einer gesonderten Absprache.

 

§14 Leistung: Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Der Kunde ist sich bewusst und damit einverstanden, dass:

a) screenculture für SEO-Dienstleistungen mangels Kontrolle der von Dritten betriebenen Suchmaschinen weder garantieren kann, dass ein bestimmtes Ranking unter den Suchergebnissen in Online-Suchmaschinen erreicht wird, noch das ein anderer vom Kunden angestrebter Erfolg erzielt wird; und

b) die von screenculture für SEO-Dienstleistungen berechnete Vergütung eine auf Dauer angelegte Pauschale ist, dass screenculture deshalb die vereinbarten Dienste nach eigenem Ermessen zeitlich plant und erbringt und der Kunde weder die Erbringung einer bestimmten Dienstleistung in einem bestimmten Zeitraum erwarten noch einen konkreten Tätigkeitsbericht fordern kann.

Der Kunde hat screenculture vor Beginn der SEO-Leistungserbringung über alle seine bisherigen SEO-Aktivitäten umfassend zu informieren, dies beinhaltet auch die eventuelle Entfernung von Webseiten aus einem oder mehreren Suchmaschinenindizes (Blacklisting). Ein Verstoß gegen diese Pflicht stellt einen Grund zur außerordentlichen Kündigung des entsprechenden Auftragsverhältnisses dar.

Wenn screenculture mit Arbeiten an Webseiten des Kunden beauftragt ist, muss der Kunde screenculture spätestens 2 (zwei) Wochen vor der Durchführung von technischen oder grafischen Änderungen durch Dritte an diesen Webseiten über die anstehenden Änderungen informieren.

 

§15 Leistung: Google AdWords

screenculture berät und unterstützt den Kunden bei der Erstellung und Pflege der von ihm gewünschten AdWords-Kampagnen. Der Kunde ist sich bewusst, dass die Positionierung von Anzeigen vom jeweils aktuellen Anzeigenmarkt abhängig ist und screenculture mangels Einfluss hierauf weder eine bestimmte Positionierung noch eine bestimmte Zahl von Klicks auf die Anzeige(n) des Kunden garantieren kann.

Zur Erbringung von Leistungen für Google AdWords-Kampagnen bedient sich screenculture des Werbenetzwerkes „AdWords“ der Google Inc. Mit Sitz in Mountain View, Kalifornien, USA.

Wenn screenculture durch den Kunden mit Dienstleistungen mit Bezug zu Google AdWords beauftragt wurde, muss dieser screenculture spätestens 14 (vierzehn) Tage vor Durchführung jeder Änderung der Linkstruktur seiner Website, auf die eine Google AdWords-Kampagne verweist, über die jeweilige Änderung zu informieren. Er ist sich darüber bewusst und stellt screenculture von jeder Haftung für Schäden frei, die durch von ihm selbst verursachte defekte Links verursacht werden.

 

§16 Datenschutz

Wenn screenculture personenbezogene Daten durch den Kunden zur Verfügung gestellt werden, wird screenculture diese nach den gesetzlichen Vorschriften schützen. Der Kunde muss screenculture darauf hinweisen, wenn personenbezogene Daten zur Verfügung gestellt werden. Der Kunde ist sich bewusst, dass hierdurch eine so genannte Auftragsdatenverarbeitung nach § 11 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) vorliegen kann, die zu regeln er gesetzlich verpflichtet ist.

 

§17 Haftung des Kunden nach Telemediengesetz

Dem Kunden ist bewusst, dass er nach § 7 Telemediengesetz (TMG) inhaltlich Verantwortlicher für alle von screenculture in seinem Auftrag erstellten, gepflegten oder in sonstiger Weise verwalteten Online-Präsenzen ist, z.B. seiner Websites, Social Media-Seiten, Online-Shops und Google Places- oder Google AdWords-Inhalte. Er haftet dementsprechend z. B. nach Urheber-, Telemedien-, Wettbewerbs-, Marken- und Datenschutzrecht. screenculture schlägt im Rahmen des jeweiligen Auftrages Maßnahmen ausschließlich vor, erbringt aber zu keiner Zeit Rechtsberatung. Die Verantwortlichkeit für die Rechtskonformität der von ihm verwendeten Inhalte und Leistungen liegt bei dem Kunden.

 

§18 Weiteres

Sämtliche die Geschäftsbeziehung zwischen screenculture und dem Kunden betreffenden Willenserklärungen, insbesondere Kündigungen, Ergänzungen, Änderungen und Nebenabreden, aber zum Beispiel auch Mahnungen und Mängelrügen erfordern Textform (z. B. per E-Mail, Fax oder auf Papier).

Die von screenculture angegebenen Preise verstehen sich stets, sofern nicht anders beschrieben, als Nettopreise zuzüglich der gegebenenfalls anfallenden gesetzlichen Umsatzsteuer.

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle in Verbindung mit der Geschäftsbeziehung der Parteien stehenden Ansprüche ist der Sitz von screenculture.

Wenn screenculture für seine Tätigkeiten für den Kunden vereinbarungsgemäß Leistungen Dritter in Anspruch nimmt, finden, soweit diese AGB dem nicht entgegenstehen, auch eventuelle AGB des / der Dritten im Verhältnis des Kunden zu screenculture Anwendung.

 

§19 Salvatorische Klausel / Anwendbares Recht

Sollte eine Regelung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird die Wirkung der Bedingungen im Übrigen nicht davon berührt. screenculture und der Kunde sind dann verpflichtet, die unwirksame Bestimmung durch eine wirksame Bestimmung zu ersetzen, die nach ihrem wirtschaftlichen und rechtlichen Gehalt der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt. Auf die Rechtsbeziehung zwischen den Kunden und screenculture findet das materielle deutsche Recht Anwendung. Ausschließlicher Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten der Parteien aus oder anlässlich der Geschäftsbeziehung ist Kassel, soweit nicht das Gesetz einen anderen Gerichtstand zwingend vorschreibt.